Vater der „Mauerspechte“ ist Laßwitz-Stipendiat

Gotha  Seit 2008 vergibt die Residenzstadt Gotha mit dem „Kurd-Laßwitz-Stipendium“ einen Stadtschreiberpreis für Kinder- und Jugendbuchautoren.

Reinhard Griebner tritt zum zweiten Mal das Laßnitz-Stipendium an. Foto: Wieland Fischer

Reinhard Griebner tritt zum zweiten Mal das Laßnitz-Stipendium an. Foto: Wieland Fischer

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Seit 2008 vergibt die Residenzstadt Gotha mit dem „Kurd-Laßwitz-Stipendium“ einen Stadtschreiberpreis für Kinder- und Jugendbuchautoren. Nach Ausschreibung des mit 5000 Euro dotierten Stipendiums für den Zeitraum von Januar bis zum 31. Dezember 2016 befasste sich die vom Stadtrat berufene Jury unter Vorsitz von Oberbürgermeister Knut Kreuch (SPD) Ende September mit sechs Bewerbungen.

Die Entscheidung der Juroren fiel wieder auf den in Berlin lebenden Reinhard Griebner, der schon im Jahre 2012 als Gothaer Stadtschreiber erfolgreich tätig war und sich erneut beworben hat. Der in Görlitz geborene Schriftsteller hat bereits zahlreiche Bücher für Kinder publiziert und 2012 das Manuskript für „Mauerspechte“ in Gotha geschrieben, dass inzwischen im Knabe-Verlag Weimar erschienen ist. Am Bürgertag der Stadt Gotha, der am Sonntag feierlich begangen wurde, gab Oberbürgermeister Kreuch den Namen des neuen Laßwitz-Stipendiaten der Öffentlichkeit preis.

Mit dem im Morio-Verlag Heidelberg erschienenen Buch „Der lachende Löwe – eine Albert-Schweitzer-Biografie“ hat Griebner im vergangenen Jahr ein interessantes Werk über den Arzt, Philosophen und Friedensnobelpreisträger vorgelegt. Zu seinen zahlreichen Veröffentlichungen gehören darüber hinaus die Erzählungen und Geschichten „Das blaue Wunder Irgendwo“ (Der Kinderbuchverlag Berlin 1980), „Die Glasprobe“ (Der Kinderbuchverlag Berlin 1983), „Ich kieke, staune, wundre mir – Ein Berliner Bilderbogen“ (Der Kinderbuch-verlag Berlin 1987), „Himmelhochjauchzend – Zutodebetrübt“ (Der Kinderbuchverlag Berlin 1989).

2011 erschien von ihm „Eitel bin ich im höchsten Grade – Verbrieftes und Vermutetes aus dem Leben des Adolph von Knigge“ (BK-Verlag Staßfurt).