Weimar/Jena/Eisenach/Heiligenstadt/Gotha/Erfurt. Besucherrekorde quer durch Thüringens Freibäder: Die Hochs „Finchen“ und „Annelie“ sorgen für einen Ansturm von Badegästen. Allerdings ist und bleibt der Betrieb von Freibädern für die Städte und Dörfer ein Zuschussgeschäft. Trennen will sich aber keiner von ihnen.

Runter mit den Straßenklamotten, die Badehose oder den Bikini angezogen und dann stundenlang in der Sonne brutzeln oder im kühlen Wasser seine Bahnen ziehen: Das kann ja jeder. Wer das Südbad in Altenburg besucht, der sucht nicht nur Entspannung und Spaß, sondern auch Nervenkitzel. Wegen des dortigen Zehn-Meter-Turms kämen die Leute sogar extra aus Leipzig, sagt Christian Bettels, Sprecher von Altenburg und Freischwimmer, wie er sich jetzt ausnahmsweise der Presse gegenüber bezeichnet hat.