Berlin/Erfurt. Der Anwalt von Ex-AJS-Chef Hack hatte auf offener Bühne den Awo-Bundesvorsitzenden attackiert. Der kontert nun mit deutlichen Worten.

Wer das Logo der Arbeiterwohlfahrt (Awo) führen will, der hat auch die verbandlichen Regelungen zu akzeptieren. Wolfgang Stadler, Bundesvorsitzender des Wohlfahrtsverbandes, bringt das auf eine einfache Formel: „Eine Gliederung beziehungsweise handelnde Personen können nicht das Logo der Awo tragen, von der wertvollen Reputation profitieren, aber gleichzeitig meinen, dass die verbandlichen Regelungen keine Geltung haben.“ Zwischen dem Awo-Bundesverband und dem ehemaligen Chef der Thüringer Awo-Tochter AJS gGmbH, Michael Hack, tobt ein offener Machtkampf.