Feuer in Förthaer Flüchtlingsunterkunft

Förtha  Die freiwilligen Feuerwehren von Marksuhl und Förtha wurden am späten Sonntagnachmittag alarmiert. In der Untermühle im Förthaer Mühlgrabenweg brach gegen 17 Uhr ein Feuer aus. Das Gebäude wird derzeit als Flüchtlingsunterkunft genutzt.

Die freiwillige Feuerwehr von Förtha rückte mit zwei Fahrzeugen und insgesamt 14 Kameraden zur Unglücksstelle. Foto: Norman Meißner

Foto: zgt

Nach Angaben der Eigentümerin, die einen Anschlag nicht ausschließen mochte, leben darin derzeit

zehn Asylbewerber.Das Feuer brach in einem Heizungsraum aus, der vom Hof durch ein Tor zugänglich ist. Die Flüchtlingsunterkunft wird mit dieser Holzheizung temperiert. „Es haben Holzscheite gebrannt“, sagt der stellvertretende Wehrführer Tim Rommert. Die Kameraden der freiwilligen Feuerwehren von Marksuhl, die mit vier Fahrzeugen ausrückten, und Förtha, die mit zwei Wehrautos kamen, konnten das Feuer zügig bekämpfen. Bereits nach einer knappen Stunde konnten die Floriansjünger wieder abrücken.

Glück im Unglück hatten die Pferde der Eigentümerin, die eigentlich immer im Stall untergebracht sind, der direkt an den Heizungskeller stößt. Sie waren diesmal auf der Koppel. Glück hatten auch Laster und Traktor, die nur wenige Schritte vom Tor des Heizungsraumes standen. In den zurückliegenden Jahren hatte es bereits zwei Mal in dem Gebäudekomplex gebrannt.

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