Erneuter Verdachtsfall auf Coronavirus im Kreis Gotha

Gotha.  In Gotha gibt es einen erneuten Verdachtsfall auf den Coronavirus. Ein Mann wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Mutter des Mannes, die in der Gothaer Arbeitsagentur arbeitet, wurde nach Hause geschickt.

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Foto: Bernd Thissen / dpa

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In Gotha gibt es einen weiteren Corona-Verdachtsfall. Es geht um einen Mann, der mit verdächtigen Symptomen aus einem Krisengebiet in Italien zurückgekehrt ist. Die Mutter des Mannes, die in der Gothaer Arbeitsagentur arbeitet, wurde daraufhin vorsorglich nach Hause geschickt. Der junge Mann wurde ins Krankenhaus eingeliefert. Derzeit ist nicht bekannt, wie es ihm derzeit geht.

Unklar ist am Donnerstagnachmittag ebenso, ob der Mann zu den inzwischen negativ getesteten Fällen gehört, von denen das Gesundheitsamt in Gotha berichtet.

In der Gothaer Arbeitsagentur, von der die Mutter bereits am Mittwoch nach kurzem Aufenthalt nach Hause geschickt wurde, geht der Kundenbetrieb am Donnerstag normal ganztägig weiter. Man habe dies mit dem Regionalbüro des Jobcenters und dem zuständigen Gesundheitsamt abgestimmt, sagte Pressesprecher Mario Greiner am Vormittag. Eine öffentliche Mitteilung über den Fall sei nicht geplant. So lange es sich lediglich um einen Verdachtsfall handele, sehe man keine Veranlassung Panik zu schüren.

Das Kreisgesundheitsamt teilte am Donnerstagnachmittag mit, es habe in dieser Woche drei Verdachtsfälle auf Corona-Infektionen testen lassen. „Sämtliche Test sind negativ ausgefallen, das jüngste Ergebnis wurde vor wenigen Minuten mitgeteilt“, so Adrian Weber, Sprecher des Landkreises Gotha, am Donnerstagnachmittag. Ob es sich bei dem zuletzt geprüften Verdachtsfall um die beiden genannten Sohn oder Mutter handelt, blieb unklar. Für das Helios-Klinikum Gotha teilte deren Sprecherin Sandra Oehmer am Nachmittag mit, man behandele derzeit keinen Corona-Verdachtsfall.

Mitarbeiter sind informiert

An der Arbeitsagentur würden grundsätzliche Vorsichts- und Hygienemaßnahmen eingehalten. Die Mitarbeiter seien informiert und sensibilisiert. Sie gäben sich oder Kunden nicht mehr die Hand. Toiletten und Waschräume seien mit Desinfektionsmitteln ausgestattet. Türklinken und Handläufe würden regelmäßig desinfiziert. Mögliche Verunsicherungen unter den Mitarbeitern des Jobcenters wollte der Pressesprecher nicht bestätigen.

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Anmerkung der Redaktion: Nach Auskunft des Gothaer Gesundheitsamtes wurde keine Person unter Quarantäne gestellt. Wir haben diese Textstelle daher geändert.

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