Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Haseloff ehrt Weimarer Fluthelfer

Die ersten Weimarer, die nach dem Hochwasser-Alarm im Frühsommer 2013 im Nachbarland aufschlugen, waren die Helfer der Betreuungsgruppe von DLRG, DRK und Johannitern. "Kurz nach Mitternacht waren sie alarmiert worden", erinnert sich Jörg Geibert.

Der Fluthelfer-Ehrennadeln des Landes Sachsen-Anhalt empfingen Einsatzkräfte der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehren sowie der DLRG, des DRK und der Johanniter: Stefan Barthel, Andreas Becher, Chris Berl, Marc Ehrhardt, Florian Ersfeld, Georg Feige, Daniel Ferrand, Christian Fuchs, Ronald Geßner, Maximilian Goldau, Florian Grobe, Paul Herbst, Sebastian Hottermann, Enrico Klett, Sven Lange, Alexander Liehr, Maximilian Ludwig, Hans-Joachim Mitscherlich, Tobias Müller, Peter und Martin Popp, Markus Rammig, Sebastian Schlinke, Michael Seidel, Karsten Utterodt, Christian Werner, Carsten Wiedemann, Matthias Wolf, Tobias Franke, Patrick Gottschämmer, Tobias Günther, Niels Heumann, Sven Köhler, Matthias Kümpel, Dietmar Mauersberger, Sabine Müller, Katrin Ostheeren, Katja und Andreas Petri, Axel Riedel, Rene Rossa, Jens Sieber, Katja Stanelle, Uwe Teichmüller, Paul Werdin und Hans-Joachim Wolf. Foto: Krey

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Weimar. "Kurz vorm Frühstück waren die Weimarer im Notstandsgebiet." Wenig später rückten auch die Helfer der Berufs- und der Ortsteilfeuerwehren an. Nicht nur der Innenminister ist stolz auf solche Freiwilligen, die erst in Schönebeck, später in Stendal zum Einsatz kamen.

Mittwochabend waren er und OB Stefan Wolf die Boten, die den Dank des Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt, Reiner Haseloff, überbringen durften. Materialisiert hat sich seine Anerkennung in kleinen Orden: Insgesamt 43 Fluthelfer-Nadeln galt es, allein unter den Helfern aus der Stadt Weimar zu verteilen. Nicht alle hatten Gelegenheit, die Abzeichen persönlich in Empfang zu nehmen.

Rund 900 Helfer aus Thüringen waren im Einsatz

Aus ganz Thüringen waren vor einem Jahr rund 900 Helfer in Sachsen-Anhalt im Einsatz, "und überall ernteten sie Lob für ihre Hilfe", wusste der Innenminister zu berichten. Zurück gelassen haben sie nicht nur den guten Eindruck nachbarschaftlicher Hilfe, sondern auch 640.000 Sandsäcke und zwei Füllmaschinen.

Für einen der Weimarer Fluthelfer war der Einsatz in Sachsen-Anhalt die letzte aktive Ehrenamtshandlung: Hans-Joachim Mitscherlich von der Feuerwehr Tiefurt wechselte danach in die Alters- und Ehrenabteilung seiner Wehr.

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