Erfurt/Weimar. Im Prozess gegen einen Weimarer Hausarzt gibt es bei den Zeugenaussagen ehemaliger Patienten viele Parallelen.

Das Verfahren um mutmaßlich in großem Stil zu Unrecht abgerechnete ärztliche Leistungen wird die Thüringer Justiz länger als geplant beschäftigen: War mit dem Urteil ursprünglich im April gerechnet worden, hat die 10. Strafkammer am Landgericht Erfurt nun Verhandlungstage bis Ende Mai terminiert. Das Gericht unter Vorsitz von Richter Udo Tietjen will vor allem weitere Patienten jenes Weimarer Hausarztes befragen, der sich nun gemeinsam mit seiner Praxismanagerin wegen gewerbsmäßigen Abrechnungsbetrugs verantworten muss.