Lotto-Glück in der Corona-Krise: Thüringer gewinnt mehr als 500.000 Euro

Suhl.  Mehr als 500.000 Euro aus dem Eurojackpot gehen nach Thüringen. Insgesamt gab es vier Gewinner in der zweiten Klasse. Großgewinne werden trotz Corona-Krise problemlos ausgezahlt.

In der Suhler Lottozentrale arbeitet derzeit eine Notbesetzung. Großgewinne können aber weiterhin ausgezahlt werden.

In der Suhler Lottozentrale arbeitet derzeit eine Notbesetzung. Großgewinne können aber weiterhin ausgezahlt werden.

Foto: Foto: Christin Scheide

Thüringens Glückssträhne beim Lotto hält an: Nachdem zum Jahresbeginn bereits mehrere Spieler große Gewinne abgeräumt haben, war am Freitag erneut eine Thüringerin oder ein Thüringer mit Glücksgöttin Fortuna im Bunde. Aus der zweiten Gewinnklasse des Eurojackpots fließen 586.260,30 Euro in den Freistaat. Das bestätigte Lotto-Chef Jochen Staschewski an diesem Wochenende. „Ich freue mich, dass wir in so schwierigen Zeiten einen glücklichen Gewinner in Thüringen haben“, sagte er. Neben einem Gewinner aus Thüringen gab es auch in Berlin, Sachsen-Anhalt sowie in Ungarn einen Gewinner der gleichen Summe.

Schon kurz vor dem Jahreswechsel hatte ein Thüringer mehr als eine halbe Million Euro im Eurojackpot gewonnen. Außerdem gab es mehrere Glückspilze bei der Sonderauslosung „Glücksrakete“ und im Januar gab es ebenfalls einen Gewinner von mehr als 500.000 Euro bei der Lotterie „6aus49“.

Die Gewinner können sich auch in der Corona-Krise ihre Großgewinne problemlos auszahlen lassen. Zwar würden die meisten Mitarbeiter der Suhler Lottozentrale – dort ist lediglich eine Notbesetzung vor Ort – im Homeoffice arbeiten, aber die Gewinner könnten sich weiterhin über die Hotline melden, so Staschewski auf Anfrage. Persönlich vorstellen in Suhl müssen sie sich nicht. Die Gewinne werden nicht bar ausgezahlt. Kleingewinne können nach wie vor an den Annahmestellen eingelöst werden.