Katholische Kirche agiert fern der Lebensrealität

Zur Sexualmoral der katholischen Kirche schreibt Hartmut Kaczmarek in einem Kommentar der Thüringischen Landeszeitung:

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Lange, viel zu lange, hat die offizielle katholische Kirche die Augen vor der Realität verschlossen. Zwischen dem, was die Kirche in Sachen Sexualmoral, aber auch Familie, lehrt und dem, was gesellschaftliche Realität ist, klaffen gewaltige Lücken. Viele Katholiken haben ihre eigene Konsequenz aus der angestaubten Kirchenlehre gezogen: Sie halten sich einfach nicht mehr daran. Und Pfarrer, die sich nicht hinter Kirchenmauern verkriechen, sondern ihr Ohr bei den Gläubigen haben, wissen längst, dass Zusammenleben vor der kirchlichen Trauung ebenso Realität ist wie gescheiterte Ehen, Patchwork-Familien oder auch die Wiederheirat von Geschiedenen. Auf viele dieser offensichtlichen Probleme hat die Kirche keine Antworten, weil die Offiziellen jahrzehntelang die Augen vor jeder gesellschaftlichen Entwicklung verschlossen haben. Erst Papst Franziskus hat jetzt Schluss gemacht mit diesem Wegschauen, weil er Realitäten und Herausforderungen sieht.

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