Erfurt. Auch angesichts der 150 Flüchtlinge, die derzeit monatlich in Erfurt erwartet werden, zieht die Stadtverwaltung nicht in Erwägung, leerstehende Häuser zu beschlagnahmen. Dies hatte Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer dieser Tage in einem Interview für seine eigene Stadt als mögliche Option genannt. TLZ hakt nach, wie die Situation in Erfurt aussieht.

„Was Tübingens Oberbürgermeister ankündigt, ist in Ausnahmefällen tatsächlich möglich – und wäre damit theoretisch auch in Erfurt möglich“, heißt es aus der Erfurter Stadtverwaltung. Palmer bezieht sich auf ein Gesetz, das ihm in Ausnahmesituationen die Möglichkeit gibt, Häuser für einige Monate zu beschlagnahmen.