Erfurt. Die AWO in Thüringen steht unter Druck. Auch, weil bisher nicht aufgeklärt ist, ob sich der Wohlfahrtsverband an seine eigenen Regeln hält.

Hält sich die Thüringer Awo und mit ihr die Tochtergesellschaft AJS GmbH bei Geschäftsführerverträgen an ihre eigenen Regeln, den 2017 durch den Bundesverband beschlossenen Governance-Kodex? Das bleibt vorerst unklar. Ein Sprecher des Landesverbandes der Awo, der auch für die AJS GmbH spricht, antwortet auf Anfrage dieser Zeitung: „Der Landesvorstand hat die Gesellschafterversammlung der Awo AJS GmbH gebeten, diese Frage zu prüfen.“ Dieser Beschluss wurde erst vor wenigen Tagen durch den Landesvorstand getroffen.