Jena. Die Stasi hatte neben der Haft viele Methoden, um Oppositionelle mürbe zu machen. Ob und welche gesundheitlichen Folgen das auch heute noch hat, untersucht jetzt die Uni Jena.

Ein länderübergreifendes Forschungsprojekt beschäftigt sich seit dem Vorjahr mit den gesundheitlichen Langzeitfolgen von SED-Unrecht. Ruth Marheinecke, Psychologin am Institut für Psychosoziale Medizin, Psychotherapie und Psychoonkologie des Universitätsklinikums Jena, erforscht in einem Teilprojekt, welche psychobiologischen Folgen nicht-strafrechtliche Repression in der DDR hat. Wir sprachen mit der jungen Wissenschaftlerin: