Erfurt. Die Arbeit in Flüchtlingsunterkünften stellt aus Sicht der Thüringer Landesregierung eine „hohe psychische und körperliche Belastung“ dar. Deshalb soll es für dort beschäftigte Beamte Zulagen geben.

Thüringer Beamte, die in einer Erstaufnahmeeinrichtung (EAE) für Flüchtlinge arbeiten, sollen eine Erschwerniszulage erhalten. Die Gratifikation liegt bei 120 Euro monatlich. Eine Änderung der entsprechenden Landesverordnung steht auf der Tagesordnung der Kabinettssitzung am Dienstag. Das geht aus einem Entwurf von Finanzministerin Heike Taubert (SPD) hervor, der dieser Zeitung vorliegt.