Barth: FDP wird für Angela Merkel unbequem

Die FDP wird in der schwarz-gelben Regierungskoalition ein wesentlich unbequemerer Partner als bisher. Das jedenfalls hofft Thüringens FDP-Landeschef Uwe Barth.

FDP-Landeschef Uwe Barth hofft, dass mit der Entscheidung der Liberalen auf Bundesebene wieder bessere Zeiten für die Partei eingeläutet werden. Foto: Peter Michaelis

FDP-Landeschef Uwe Barth hofft, dass mit der Entscheidung der Liberalen auf Bundesebene wieder bessere Zeiten für die Partei eingeläutet werden. Foto: Peter Michaelis

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"Es ist wichtig, dass die FDP in der Bundesregierung wieder mehr Präsenz, Linie und Kante zeigt", ist die Hoffnung von FDP-Landeschef Uwe Barth nach dem Wechsel an der Spitze der Bundestagsfraktion. Der bisherige Wirtschaftsminister Rainer Brüderle löst dort Birgit Homburger ab, der designierte neue FDPChef Philipp Rösler wechselt ins Wirtschaftsministerium und neuer Gesundheitsminister wird der bisherige Staatssekretär und mächtige NRW-Landesverbandschef Daniel Bahr.


Thüringens FDP betrachtet die Rochade an der Spitze der Fraktion als notwendiges Vorspiel zum Rostocker Parteitag am Wochenende. Eine glaubwürdige Erneuerung dort müsse auch mit einem vorgezogenen Wechsel an der Fraktionsspitze einhergehen, so Barth.


Eines der wichtigsten Politikfelder der nächsten Monate ist für Barth die Zukunft des Euros. Er steht hinter einem Antrag, der auf dem Bundesparteitag den Weg in eine Transferund Sozialunion stoppen soll. "Wir wollen einen starken Euro erhalten", sagte Barth zur Begründung. Währungsstabilität ist für ihn eine zentrale Frage für den Wohlstand in Deutschland. Es handele sich nicht um die Suche nach einem populistischen Thema, wehrte er entsprechende Vorwürfe des politischen Gegners ab.

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