Entschädigungen für Feuerwehrleute sollen weiter voll gezahlt werden

Erfurt.  Thüringens Innenminister Georg Maier (SPD) hat mit einem Machtwort den Wirbel um die Feuerwehrentschädigungsverordnung beigelegt. Das steckt dahinter:

Georg Maier (SPD) wird jetzt eine erneute Änderung der Entschädigungsverordnung veranlasst.

Georg Maier (SPD) wird jetzt eine erneute Änderung der Entschädigungsverordnung veranlasst.

Foto: Foto: Sascha Fromm

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Die Feuerwehrentschädigungsverordnung soll erneut geändert werden. Das bestätigte Thüringens Innenminister Georg Maier (SPD) dieser Zeitung. In den vergangenen Tagen hatte diese Zeitung öffentlich gemacht, dass ehrenamtliche Feuerwehrleute bei der Entschädigung für das zweite und jedes weitere Ehrenamt nur noch die Hälfte des Geldes erhalten sollen. Das hatte in Feuerwehrkreisen für Aufsehen gesorgt, weil viele der ehrenamtlich Tätigen darin eine Missachtung sahen.

Der Innenminister erklärte jetzt, dass die strittige Passage in der Verordnung „gestrichen wird“. Man habe nicht „durch eine technokratische Regelung“ den Eindruck erwecken wollen, dass Ehrenamt zu missachten. Dass Risiko einer Ämterhäufung sieht der SPD-Politiker nicht – sondern teilt das, was in Feuerwehrkreisen immer wieder als Argument angeführt wird und sagt dazu: „Ohne, dass eine Person mehrere Ehrenämter ausfüllt, funktioniert es vielerorts gar nicht, weil das Personal schlicht fehlt.“

Auf Grundlage der Feuerwehrentschädigungsverordnung können die Kommunen festsetzen, wie viel Geld sie ihren Ehrenamtlichen für deren Aufwand geben. Weil die Rahmen jetzt nach 26 Jahren erhöht wurden, könnten Feuerwehrleute nun – entsprechende Beschlüsse ihrer Kommunen werden dabei vorausgesetzt – bessergestellt werden.

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