Für AfD ist Drei-Kinder-Familie politisches Leitbild

Die Drei-Kinder-Familie soll in Thüringen zum politischen und gesellschaftlichen Leitbild werden jedenfalls, wenn es nach den Vorstellungen der Alternative für Deutschland (AfD) geht.

Sieht die Familie als wichtigste Sozialisationsinstanz: Spitzenkandidat der AfD, Björn Höcke. Foto: Alexander Volkmann

Sieht die Familie als wichtigste Sozialisationsinstanz: Spitzenkandidat der AfD, Björn Höcke. Foto: Alexander Volkmann

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Weimar. Deren Spitzenkandidat für die Landtagswahl, Björn Höcke, sagte unserer Zeitung, in der Familienpolitik müssten die Maßstäbe zurechtgerückt werden. Es dürfe nicht sein, dass Familien mit mehreren Kindern unter eine Art gesellschaftlichen Rechtfertigungsdruck gerieten. Die Familie ist für ihn die wichtigste Sozialisationsinstanz.

Das Landeserziehungsgeld würde Höcke im Fall einer Regierungsbeteiligung ausbauen und nicht abschaffen. Kinder sollten wieder verstärkt in Familien erzogen werden. Höcke forderte von den Politikern, eine "wertsetzende Elite" zu sein. Dem Werterelativismus müssten sie durch ihr eigenes Vorbild Paroli bieten. Für Politik und Verwaltung insgesamt wünscht er sich ein "Dienstethos", um dem "politischen Sumpf", der sich in Thüringen immer mehr ausbreite, Paroli zu bieten. Scharf ging er mit Berufspolitikern ins Gericht, die von der Parteiendemokratie genährt würden. Eine konkrete Koalitionsaussage für die AfD machte Höcke nicht.

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