Studenten debattieren in Erfurt über Auswirkungen der Migration

Erfurt  Welche Auswirkungen hat die Migration auf die Entwicklung der Staaten auf gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und politischer Ebene? 110 Studenten aus Deutschland, den Niederlande, Bahrain und Georgien debattierten dazu im Sitzungssaal des Erfurter Rathauses.

Junge Menschen aus Deutschland, den Niederlanden, Bahrain und Georgien spielten mit viel Hingabe eine Generalversammlung der Vereinten Nationen nach. Foto: Maik Ehrlich

Junge Menschen aus Deutschland, den Niederlanden, Bahrain und Georgien spielten mit viel Hingabe eine Generalversammlung der Vereinten Nationen nach. Foto: Maik Ehrlich

Foto: zgt

Im Rahmen des so genannten Model United Nations (MUN), einer Simulation der Generalversammlung und des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen, diskutierten sie nicht nur, sondern verfassten Arbeitspapiere, stimmten darüber ab und verabschiedeten schließlich Resolutionen - ganz so, wie es in der richtigen Generalversammlung der Vereinten Nationen getan wird: in Englisch, nach knallharten Regeln, in seriöser Kleiderordnung.

Veranstalter des Rollenspiels ist der Verein „Akademische Simulationen Erfurt“ in Zusammenarbeit mit der Konrad-Adenauer-Stiftung. 40 Studenten der Universität Erfurt stellten die größte Teilnehmergruppe. Sie haben an der Uni alle das MUN-Seminar belegt. Für einige der Erfurter Studenten war das Rollenspiel die Generalprobe für eine MUN-Konferenz im März in New York. Unter den 5000 Delegierten werden die 23 Erfurter dann das Land Venezuela vertreten.

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