Volkenroda. Die Christus-Wallfahrt zum Kloster Volkenroda ist das Highlight im Frühjahr. Zur Sternwanderung am 28. April gibt es acht verschiedene Pilger-Strecken.

Sternwanderungen, Festprogramm und als Höhepunkt der ökumenische Gottesdienst: Am Sonntag, dem 28. April findet die Christus-Wallfahrt zum Kloster Volkenroda statt. Laut Veranstalter werden wieder hunderte Menschen aus ganz Mitteldeutschland erwartet, die zum Christus-Pavillon des Klosters Volkenroda pilgern und, „gemäß dem Motto des Klosters ‚Begegnung belebt‘, anderen Menschen und Gott begegnen möchten“.

Die Christus-Wallfahrt startet von verschiedenen Orten aus, so dass jeder Pilger die für ihn passende Strecke auswählen kann. Der längste Weg mit etwa 18 Kilometern beginnt um 8.45 Uhr in Beberstedt, für die kürzeste Variante mit etwa drei Kilometern ist der Treffpunkt um 10.30 Uhr in Körner. Interessenten am Familienpilgern können sich um 10 Uhr in Grabe einfinden. An verschiedenen Stationen wird Rast gemacht, um inne zuhalten, zu singen oder kurze geistliche Impulse zu hören.

Start der Pilgerwege:

08.45 Uhr: Beberstedt, Kirche St. Martin

08.45 Uhr: Ebeleben, St. Bartholomäus

09.00 Uhr: Horsmar, Kirche St. Pancratius

10.00 Uhr: Grabe, Furthmühle

10.00 Uhr: Schlotheim, Pfarramt, Herrenstr. 1

10.30 Uhr: Großmehlra, Kirche St. Vitus

10.30 Uhr: Körner, Pfarramt, Dammstr. 11

Nach der Ankunft im Kloster Volkenroda gegen 12 Uhr beginnt das Festprogramm mit Essen, Angeboten für Kinder, Blasmusik und einem „Markt der Möglichkeiten“. Der ökumenische Gottesdienst um 15 Uhr wird von Bläsern des Posaunenwerks und weiteren Musikern gestaltet, ein Kindergottesdienst findet extra statt. Anschließend gibt es Kaffee und Kuchen.

Die Veranstalter der Christus-Wallfahrt sind das Kloster Volkenroda mit der Evangelischen Kirche Mitteldeutschland, deren Posaunenwerk und dem Bistum Erfurt. Die größte ökumenische Veranstaltung in Thüringen eröffnet auch die neue Saison am Christus-Pavillon, so die Organisatoren. „Seit Jahrtausenden begeben sich Menschen aller Kulturen auf Pilgerwege“, laden sie ein. „Sie verlassen ihre gewohnte Umgebung in der Hoffnung auf interessante Begegnungen und auf der Suche nach Gott.“

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