Erfurt. Die „Night of the Proms“ in der Erfurter Messehalle waren auch diesmal wieder eine faszinierende Zeitreise durch die Musikgeschichte.

Rock, Pop, Walzer, Klassik -- das Programm der alljährlichen „Night of the Proms” ist wie ein Sendersuchlauf im Radio, ständig ändern sich die Musikstile, wechseln sich Oldies und Newcomer ab. Dieses Konzept, 1984 in Belgien entwickelt, ist seit 1994 auch in Deutschland überaus erfolgreich und beliebt. So sehr, dass schon viele Karten verkauft werden, obwohl anfangs noch gar nicht bekannt ist, wer überhaupt kommt. Aber ein Blick in die Gästeliste bisheriger Konzerte beruhigt – sie liest sich wie ein Lexikon der Pop- und Rockmusik, alle großen Namen tauchen dort auf.