Erfurt. Ein Mann, der sich im ICE als Rechtsanwalt ausgegeben hatte und ohne Fahrschein unterwegs war, wurde in Erfurt von der Bundespolizei aufgegriffen.

Ein Mann, der ohne Ticket von Frankfurt nach Erfurt unterwegs war, hat in der Nacht zu Freitag die Bundespolizei am Erfurter Hauptbahnhof beschäftigt.

Wie die Polizei mitteilt, behauptete der Mann, Rechtsanwalt zu sein. Eine genauere Überprüfung ergab, dass der vermeintliche Anwalt nicht zum ersten Mal ohne Fahrschein im Zug unterwegs war. Erst vor wenigen Tagen habe er in Niedersachsen eine Strafanzeige deswegen erhalten, teilt die Polizei mit. Und auch seine Behauptung, Anwalt zu sein, stimmte nicht, wie eine Überprüfung bei der Bundesanwaltskammer ergab.

Stattdessen lagen elf Aufenthaltsermittlungen unterschiedlicher Staatsanwaltschaften vor, die nach dem Mann fahndeten. Außerdem befindet sich der Mann nach Angaben der Polizei ohne legitimen Aufenthaltsstaus in Deutschland.

Die Dienststelle der Bundespolizei zeigte ihn wegen Leistungserschleichung, Amtsanmaßung und unerlaubten Aufenthalts an. Seine verantwortliche Ausländerbehörde wurde über den Sachstand in Kenntnis gesetzt.

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