Erfurt. Nach einem Fall von sexuellem Missbrauch einer Siebenjährigen in Erfurt wurde gegen den mutmaßlichen Täter Haftbefehl erlassen.

Die Staatsanwaltschaft Erfurt führt ein Ermittlungsverfahren wegen sexuellem Missbrauch von Kindern und versuchter Nötigung gegen einen 51-Jährigen. Wie die Staatsanwaltschaft am Mittwoch informierte, soll der Mann am 30. Januar in der Johannesstraße in Erfurt ein siebenjähriges Mädchen zunächst an den Händen gepackt und versucht haben es in eine von ihm bestimmte Richtung zu ziehen. Dann soll er das Kind intensiv und langanhaltend auf den Mund geküsst haben. Von dem Kind soll er erst abgelassen haben, als eine Passantin einschritt.

Das Amtsgericht Erfurt hat am Mittwoch auf Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehl gegen den 51-Jährigen erlassen, weil der Beschuldigte wegen der oben geschilderten Tat dringend verdächtig sei und Fluchtgefahr bestehe. Der nicht vorbestrafte mutmaßliche Täter befinde sich in einer Thüringer Justizvollzugsanstalt. Der Mann sei am Tatort von einer Zeugin fotografiert worden und konnte deshalb schnell identifiziert werden. Bei seiner Vernehmung habe er den Ablauf weitgehend eingeräumt, hieß es von der Staatsanwaltschaft

Der Mann müsse jetzt mit einer Freiheitsstrafe von mindestens einem Jahr rechnen.

Sexueller Übergriff auf Schulkind in Erfurt - Polizei ermittelt Tatverdächtigen

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