Landkreis Gotha. Stadtbad Gotha erhält besonderes Zertifikat. Eine Wählergemeinschaft stellt ihre Kandidaten auf. Und eine Gemeinde bekommt schnelles Internet.

Glasfaser für die Fahner Höhe

420 Glasfaseranschlüsse sollen dieses Jahr in Haushalte des Gemeindegebiets Fahner Höhe angeschlossen werden. Das teilte Glasfaser-Plus am Mittwoch mit. Die Erklärung, welche bereits am 23. Januar unterzeichnet wurde, beinhaltet den kostenfreien Hausanschluss bei Tarif-Buchung und die Möglichkeit von einer Geschwindigkeit von 1 Gigabit pro Sekunde.

Um das Surfen im Internet zu verbessern, überträgt der Glasfaseranschluss stabil und zuverlässig Daten in Gigabitgeschwindigkeit. Dadurch ist es kein Problem alle bekannten Anwendungen zu nutzen. Die Geschwindigkeit kann in Zukunft noch erhöht werden. „Die Glasfaser verknüpft die Annehmlichkeiten des ländlichen Lebens mit dem globalen Datenaustausch und bedeutet für unseren Standort Zukunftssicherheit“ so Bürgermeister Martin Pennewiss.

Wählergemeinschaft will Bürgermeister stellen

Für die anstehende Kommunalwahl hat die Wählergemeinschaft PRO Tambach-Dietharz nun ihre Weichen gestellt. Sowohl der Stadtrat als auch der Bürgermeister sollen am 26. Mai in dem Bergstädtchen gewählt werden. Zwölf Männer und zwei Frauen wurden für die Liste für die Wahl zum Stadtrat nominiert. Dabei sind nicht nur langjährige, erfahrene Ratsmitglieder, sondern auch neue, interessierte Bürger. Für die Bürgermeisterwahl wurde ohne Gegenstimme Christian Jäger nominiert. Er ist schon seit vielen Jahren im Stadtrat aktiv und strebt nun das Amt des Bürgermeisters an.

PRO Tambach-Dietharz deckt verschiedene Bereiche durch Fachexperten ab. Sowohl die Jugend als auch die Rentner sind vertreten. Es herrscht eine Mischung aus Handwerk, Industrie, Pädagogik und Herbergsleitung, Forst, Verwaltung, Architektur und Veranstaltungstechnik. Somit sind die in Zukunft aufkommenden Themen größtenteils bedeckt. Momentan stellt die Wählergemeinschaft die Kernthemen für das Wahlprogramm zusammen, welches bald den Bürgerinnen und Bürgern vorgestellt werden.

Stadtbad Gotha für Gemeinwohl zertifiziert

Fünf Bäder durften letzte Woche stolz das Zertifikat für gemeinwohlorientierte Institution annehmen, unter anderem auch das Stadtbad Gotha. Überreicht wurde die Auszeichnung an alle Teilnehmer des Pilotprojekts im Landschaftshaus in Gotha. Dies berichtete Carsten Pferner, Geschäftsführer der Badbetreibung Gotha.

Schon seit dem Sommer 2023 initiiert die Arbeitsgemeinschaft der Thüringer Bäder gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen das Pilotprojekt zur Bewertung der Gemeinwohlbeiträge. Nach nun ungefähr einem halben Jahr konnte dieses Projekt erfolgreich von allen fünf Bädern abgeschlossen werden. Zur Überprüfung der Umsetzung wurde ein unabhängiges Gremium eingesetzt, welche den Entwicklungsstand beobachtete.

Das Pilotprojekt sollte die Gemeinwohlbeträge der Bäder des Freistaats Thüringen überprüfen und verbessern. Dafür wurden Workshops in den Bereichen Gesundheit, Lebensqualität, Zusammenhalt, Moral und Wirtschaftlichkeit durchgeführt. Alle Bäder passten sich daraufhin an die Berichte an, um das Gemeinwohl bestmöglich zu fördern.

„Mit der Zertifizierung haben wir eine konkrete Orientierung und können nachhaltig an verschiedenen Punkten arbeiten, unsere Kommunikation verbessern und das tägliche Handeln reflektieren“, so Kathrin Weiß, Geschäftsführerin der Erfurter SWE Bäder. Bäder seien für das Gemeinwohl extrem wichtig. Sie stellten nicht nur einen Ort zur Vergnügung dar, sondern dienten auch als Raum für Gesunderhaltung und Sport. Sie förderten Lebensqualität und seien ein Ort der Begegnung für alle Altersgruppen.

Neben Gotha haben auch die Thüringentherme und das Freibad Mühlhausen, der Vitalpark Eichsfeld-Therme, die Jenaer Bäder und die Stadtwerke Erfurt Bäder das Zertifikat erhalten.

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