Jena. Schauspieler Mark Waschke, Musiker Stefan Weinzierl und Visual Artist Rocco Helmchen verzaubern mit ihrer „Zeitmaschine“ das Publikum im Jenaer Planetarium.

Der Zeitreisende ist am Sonnabend noch ziemlich verwirrt. Leise brabbelnd irrt er durchs dämmrige ausverkaufte Jenaer Planetarium, spricht zu sich und zum Publikum: Was ist Raum? Was Zeit? Die Mathematik. Der Zeitstrahl. Ein Würfel wird immer nur in drei Dimensionen gedacht. Doch die vierte, die Zeit, sei doch genauso entscheidend. Wohl wissend, wovon er spricht, hat doch der zerstreute Intellektuelle selbst eine Zeitmaschine erfunden, mit der er sich in der vierten Dimension hin und her bewegen kann. Irgendwann erreicht er keuchend die Bühne, in der Hand sein Buch, in dem er die Erlebnisse der „unglaublichsten acht Tage“ seines Lebens aufgeschrieben hat. Er habe heute keine Zeit zu diskutieren, ist noch völlig geschwächt und durcheinander von seiner Reise. Auch wenn die Geschichte in anderen Ohren noch so absurd klingen mag, wolle aber daraus vortragen, was er gesehen hat im Jahre 802.701.