Schnellcheck: FC Carl Zeiss Jena erlebt in Chemnitz nächsten Tiefschlag

Chemnitz  Im Spiel der beiden noch sieglosen Teams der 3. Fußball-Liga hat der FC Carl Zeiss Jena beim Chemnitzer FC den nächsten Tiefschlag hinnehmen müssen.

Lukas Kwasniok musste als Trainer des FC Carl Zeiss Jena beim Spiel in Chemnitz den nächsten Tiefschlag hinnehmen.

Lukas Kwasniok musste als Trainer des FC Carl Zeiss Jena beim Spiel in Chemnitz den nächsten Tiefschlag hinnehmen.

Foto: Frank Steinhorst

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Trotz phasenweiser guter Leistung und zweimaliger Führung gaben die Thüringer in der Schlussphase die Partie beim Chemnitzer FC noch aus der Hand und kassierten durch das 2:3 im neunten Spiel die achte Niederlage.

Von Beginn an machten die Jenaer ein gutes Spiel und gingen verdient nach 25 Minuten in Führung – das erste Mal auswärts in dieser Saison. Nach einer Ecke konnte Chemnitz das Spielgerät nicht richtig klären, Raphael Obermair zog aus kurzer Distanz ab und traf zum 1:0. In der Folge hätten die Thüringer durch Julian Günther-Schmidt (31.) erhöhen können, sahen sich nun aber auch mit stärker werdenden Chemnitzern konfrontiert. Weil Nico Hamman Davud Tuma ziehen ließ und Zeiss-Keeper Jo Coppens den Ex-Jenaer nur per Foul stoppen konnte, kam Chemnitz in der 42. Minute zum Ausgleich. Den fälligen Elfmeter verwandelte Philipp Hosiner zum 1:1-Pausenstand.

FC Carl Zeiss-Trainer Kwasniok nach der Niederlage gegen Chemnitz
FC Carl Zeiss-Trainer Kwasniok nach der Niederlage gegen Chemnitz
"War bitterste Niederlage": FCC-Spieler Volkmer nach Chemnitz-Spiel
"War bitterste Niederlage": FCC-Spieler Volkmer nach Chemnitz-Spiel

Die zweite Halbzeit begann für Jena mit einem Paukenschlag: Eroll Zejnullahu eroberte sich kurz vor dem CFC-Strafraum den Ball, steckte auf Talent Niklas Jahn durch, der die Thüringer wieder in Führung brachte (53.). Nur zwei Minuten später fast der identische Ablauf, nur diesmal entschied Schiedsrichter Manuel Gräfe auf Abseits, Jahns Treffer zählte nicht (56.).

Vor 5343 Zuschauern entwickelte sich nun ein ausgeglichenes Spiel, bei dem Jena die Entscheidung mehrfach verpasste. Das rächte sich in der 80. Minute, als der eingewechselte Noah Awuku per Kopf am langen Pfosten zum Ausgleich traf. Schiedsrichter Gräfe übersah dabei ein Foul an Zejnullahu.

Der CFC war gegen Jenaer, die nun mit der Kondition zu kämpfen hatten, die bessere Mannschaft. Und münzte diese Überlegenheit auch in Tore um – Hosiner traf in der 89. Minute zum 2:3-Endstand aus Sicht der Thüringer. Eroll Zejnullahu sah zudem noch die Gelb-Rote-Karte. Daniele Gabriele vergab in der Schlussminute die Chance auf den Ausgleich.

Gegenüber der 1:3-Niederlage bei 1860 München stellte Trainer Lukas Kwasniok seine Mannschaft gleich auf fünf Positionen um. Neben Spielführer Dominic Volkmer rückten auch Nico Hammann, die wiedergenesenen Justin Schau, Niklas Jahn sowie Tim Kircher in die Anfangsformation. Darüber hinaus stellte Kwasniok wieder auf eine Fünferkette um und beorderte den gelernten Verteidiger Maximilian Rohr in den Angriff.

Aufstellungen und Tore

Tore: 0:1 Obermair (25.), 1:1 Hosiner (FE/42.), 1:2 Jahn (53.), 2:2 Awuku (80.), 3:2 Hosiner.

Jena: Coppens – Kircher (74. Schorr), Volkmer, Maranda, Hammann, Obermair – Jahn, Zejnullahu, Schau, Günther-Schmidt (66. Gabriele) – Rohr (87. Pagliuca).

Chemnitz: Jakubov – Milde, Hoheneder, Sarmov (77. Awuku), Reddemann, Doyle – Tuma (62. Bonga), M. Langer, T. Müller, Garcia (90. Campulka) – Hosiner.

Bester Spieler: CFC-Stürmer Philipp Hosiner – ein steter Unruheherd und zweifacher Torschütze.

Szene des Spiels: Nico Hammann lässt in der 42. Minute Davud Thuma ziehen, der wird von Jo Coppens gefoult und der CFC ist nach dem Elfer-Tor wieder im Spiel. Unnötig.

Tabelle: Der FC Carl Zeiss bleibt mit nur einem Punkt abgeschlagen Tabellenschlusslicht.

Nächste Partie: Am kommenden Sonnabend empfängt der FC Carl Zeiss Jena Zweitliga-Absteiger MSV Duisburg. Anstoß im Ernst-Abbe-Sportfeld ist 14 Uhr.

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