Eisenach. In der Wartburgstadt schließt der Männerbund Frauen von seinem bizarren Treiben nicht aus

Die Mitglieder des Kulturvereins Schlaraffia Eisenach laden wieder zu ihrem Spiel in ihrer „Burg“ ein. Am Montag, 12. Februar, es ist zugleich Rosenmontag, treffen sich die Schlaraffen 19.30 Uhr in ihrem Stammrestaurant Augustiner-Bräu in Eisenach, Georgenstraße 30.

Im vergangenen Jahr, am 12. November – genau einhundert Jahre nach der ersten Stammtischgründung – hatte sich in Eisenach wieder ein Schlaraffenverein gebildet. Schlaraffia ist ein internationaler Bund zur Pflege von Kunst, Freundschaft und Humor. „Wir sind keine Dichter und Denker, kein Geheimbund, kein Chor und keine Karnevalisten, aber wir haben von allem etwas“, sagt Ritter Un-Bequem alias Volker Roeber, Vorsitzender des Vereins, und lädt auch Gäste zu dem Treffen ein.

Das Thema der nächsten Sippung lautet „Quell“. Übersetzt ins profane Deutsche heißt das: Bier. Alle Teilnehmer werden ihre Gedanken zum Thema in ihrer ganz eigenen Sprache vortragen. Laut Roeber ist das Interesse an den Schlaraffen seit der Neugründung stetig gewachsen, für das Treffen am Montag gebe es schon „gruppenweise Voranmeldungen“. „Ein wenig verwundert bin ich ob solcher Aussagen doch – aber wenn dem wirklich so ist, so sei es ein Zeichen des Uhu!“, meint Ritter Un-Bequem in seiner ganz eigenen Sprache.

Weitere Informationen zu den Schlaraffen unter: schlaraffia-eisenach.de.