Rote Karte für Heiko Scholz - Kwasniok verteidigt Dresdens Co-Trainer

Magdeburg.  Schon wieder gab es auswärts für Dynamo Dresden eine rote Karte zu beklagen. Dieses Mal traf es allerdings keinen Spieler, sondern Co-Trainer Heiko Scholz.

Bei Auswärtsspielen ist schon seit Monaten nicht mehr die Frage, ob der Schiedsrichter jemandem von den Schwarz-Gelben die Rote Karte zeigt, sondern wann. Am Samstag in Saarbrücken dauerte es bis zur 35. Spielminute. Diesmal erwischte es allerdings keinen Spieler, sondern einen Teamoffiziellen: Co-Trainer Heiko Scholz musste auf die Tribüne.

Bei Auswärtsspielen ist schon seit Monaten nicht mehr die Frage, ob der Schiedsrichter jemandem von den Schwarz-Gelben die Rote Karte zeigt, sondern wann. Am Samstag in Saarbrücken dauerte es bis zur 35. Spielminute. Diesmal erwischte es allerdings keinen Spieler, sondern einen Teamoffiziellen: Co-Trainer Heiko Scholz musste auf die Tribüne.

Foto: Robert Michael/dpa (Archivfoto)

Kunterbunt ging es zu für die mitteldeutschen Fußball-Drittligisten am Wochenende. Der 1. FC Magdeburg landete endlich wieder einen Sieg. Der FCM bezwang Bayern München II 2:1 und Trainer Thomas Hoßmang durfte erstmal aufatmen. Neuer Sportdirektor in Magdeburg ist Otmar Schork (63), der früher für den SV Sandhausen gearbeitet hatte.

Dynamo Dresden kassierte hingegen ein 1:2 beim 1. FC Saarbrücken. Beide Tore für den Spitzenreiter fielen in der Nachspielzeit der beiden Halbzeiten. Die Partie begann schon nicht glücklich. Co-Trainer Heiko Scholz, davor Coach in Nordhausen, bekam glatt Rot nach einem Zwischenruf Richtung Saarbrücker Bank. FCS-Trainer Kwasniok, früher Jena, nahm Scholz in Schutz. Königsdörffer hatte wegen Ballwegschlagens gerade Gelb gesehen. „Mein Co-Trainer sprang auf, sagte etwas. Heiko hat irgendetwas geantwortet, was nicht der Rede wert war“, so Kwasniok.

Der Hallesche FC kassierte eine 1:6-Packung bei 1860 München und wurde allein durch den vierfachen Torschützen Dennis Dressel besiegt. Zwickau unterlag im Kellerduell Kaiserslautern 1:2.