Schiedsrichter unterläuft Fehler – Drittligist will Endergebnis anfechten

Halle an der Saale  Fußball-Drittligist Hallescher FC (HFC) erwägt juristische Schritte gegen das 2:2-Endergebnis im Spiel gegen den SC Preußen Münster. In der Begegnung vom Samstag war dem Schiedsrichter ein Fehler unterlaufen.

Halles Björn Jopek und Terrence Boyd (rote Trikots) kämpfen um den Ball.

Halles Björn Jopek und Terrence Boyd (rote Trikots) kämpfen um den Ball.

Foto: Hendrik Schmidt/dpa

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„Der Schiedsrichter hat einen Regelfehler begangen, der das Endergebnis eindeutig beeinflusst hat“, sagte HFC-Präsident Jens Rauschenbach am Samstag nach der Partie. Einen entsprechenden Vermerk hat der Verein nach eigenen Angaben auf dem Spielprotokoll vermerkt.

Referee Michael Bacher aus Amerang hatte in der 83. Minute den HFC-Spieler Pascal Sohm zur Auswechslung vom Platz geschickt. Der HFC wollte den Spieler mit der Trikotnummer 9 aber gar nicht auswechseln, vielmehr waren es die Münsteraner, welche ihren Spieler mit der gleichen Nummer auf dem Trikot auswechseln wollten. In diese Verwirrung hinein trafen die Münsteraner zum 2:2-Ausgleich.

„Ich habe so etwas noch nie erlebt. Wir mussten uns praktisch vom Schiedsrichter vorschreiben lassen, wen wir auswechseln. Es war nicht unser Plan, Pascal Sohm vom Feld zu nehmen“, sagte HFC-Trainer Torsten Ziegner. Auch Preußen-Coach Sven Hübscher sprach von einem unrühmlichen Ende eines guten Drittligaspiels.

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