Vierter FCC-Torwart im Trainingscamp

Antalya.  Der FC Carl Zeiss Jena muss aufgrund der Verletzung von Jo Coppens einen weiteren Schlussmann in die Türkei einfliegen lassen.

Die Hüter des Tores: Trainer Bernd Lindrath mit Flemming Niemann, Kevin Kratzsch, Lukas Sedlak und Jo Coppens (von links).

Die Hüter des Tores: Trainer Bernd Lindrath mit Flemming Niemann, Kevin Kratzsch, Lukas Sedlak und Jo Coppens (von links).

Foto: Peter Hagen

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Da waren es auf einmal vier Schlussmänner, die Torwarttrainer Bernd Lindrath auf dem Trainingsplatz gegenüberstanden. In der Nacht zum Donnerstag landete Jenas U-19-Torwart Kevin Kratzsch in Antalya, um das Team zu verstärken.

„Wir haben nach der ersten Einheit mit Jo Coppens gemerkt, dass die Heilung seiner Verletzung nicht ganz so schnell verläuft, wie gedacht“, begründet Lindrath die Nachnominierung fürs Camp. Im Ligaspiel gegen Großaspach verletzte sich der Belgier nach einem Zweikampf an der linken Schulter. Seitdem ist er im kontinuierlichen Aufbautraining, erhält in der Türkei individuelle Einheiten auf dem Platz. „Wir müssen sensibel vorgehen und das funktioniert auch gut. Jo ist sehr ehrgeizig, will schnell zu alter Stärke zurück. Er hat hier alle Behandlungsmöglichkeiten. Doch noch ist die Schulter, speziell bei den Abrollbewegungen, nicht voll belastbar“, sagt der 60-jährige Torwarttrainer.

Bei den Testspielen am Freitag gegen Büyükşehir und am Samstag gegen FK Karaganda (Kasachstan) wird Coppens nicht eingesetzt. Langfristig ist das Ziel, ihn bis zum Punktspiel gegen Münster am 25. Januar wieder einsatzfähig zu bekommen. Für den 17-jährigen Kevin Kratzsch sei das Trainingslager eine Chance und Auszeichnung für die bisherigen Leistungen beim FCC, sagt Lindrath. „Mit ihm, Flemming Niemann und Lukas Sedlak haben wir Talente, die wir weiter bestmöglich ausbilden wollen. Ich vertraue ihnen allen.“

Testspiel FC Carl Zeiss – Büyükşehir Belediye Erzurumspor (1. Liga Türkei), Freitag, 11.30 Uhr (MEZ), in Antalaya

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