Steuererklärung: Knapp ein Drittel hält an Papier fest

Erfurt.  In Thüringen erledigen gut zwei Drittel der Steuerpflichtigen ihre Steuererklärung per Mausklick.

Steuerformulare und Füllfederhalter liegen auf einem Tisch. Knapp ein Drittel der Thüringer Steuerpflichtigen erledigt seine Erklärung noch in Papierform.

Steuerformulare und Füllfederhalter liegen auf einem Tisch. Knapp ein Drittel der Thüringer Steuerpflichtigen erledigt seine Erklärung noch in Papierform.

Foto: Hans-Jürgen Wiedl / dpa

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In Thüringen erledigt nach wie vor knapp ein Drittel der Steuerpflichtigen seine Steuererklärung auf Papier: Wie das Finanzministerium auf Nachfrage mitteilte, wurden in den ersten zehn Monaten dieses Jahres 69 Prozent der bearbeiteten Fälle elektronisch abgegeben. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es rund 67 Prozent, im gesamten vergangenen Jahr 69 Prozent.

Seit Anfang 2019 wird die sogenannte Elster-Quote – Elster steht dabei für elektronische Steuererklärung – dem Ministerium zufolge nicht mehr auf die eingereichten, sondern auf die veranlagten, also bearbeiteten und mit einem Steuerbescheid abgeschlossenen Fälle berechnet.

Die Papierform werde nur Steuerpflichtigen zugebilligt, die keine Einkünfte aus Gewerbebetrieb, Land- und Forstwirtschaft oder haupt- oder nebenberuflicher selbstständiger Tätigkeit haben und die ihre Steuererklärung eigenhändig erstellen. Bei allen anderen gelte die auf Papier abgegebene Erklärung „grundsätzlich als nicht abgegeben“.

Ausnahmen könnten nur bei „unbilligen Härten“ gewährt werden – etwa wenn der Steuerzahler nicht in der Lage ist, einen Computer zu bedienen.

Thüringens Finanzministerin Heike Taubert (SPD) rät zum Umstieg auf die Erklärung per Mausklick: Sie sei bürgerfreundlich, bequem und auch ökologisch sinnvoll.

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