Wanderausstellung zeigt den „Weg zur Deutschen Einheit“

Gotha  Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur hat gemeinsam mit dem Auswärtigen Amt eine Ausstellung initiiert, die den Weg zur Deutschen Einheit von der Friedlichen Revolution im Herbst 1989 bis zur Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 nachzeichnen soll. Die Wanderausstellung macht derzeit in der Kreissparkasse Gotha halt.

Christian Dietrich, Landesbeauftragter für die Aufarbeitung der SED-Diktatur (links), und Bundestagsabgeordneter Tankred Schipanski vor einer Bildtafel der Wanderausstellung „Der Weg zur Deutschen Einheit“, die in der Kreissparkasse Gotha zu sehen ist. Foto: Conny Möller

Christian Dietrich, Landesbeauftragter für die Aufarbeitung der SED-Diktatur (links), und Bundestagsabgeordneter Tankred Schipanski vor einer Bildtafel der Wanderausstellung „Der Weg zur Deutschen Einheit“, die in der Kreissparkasse Gotha zu sehen ist. Foto: Conny Möller

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In diesem Jahr jährt sich zum 25. Mal die Wiedervereinigung Deutschlands. Aus diesem Grund hat die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur gemeinsam mit dem Auswärtigen Amt eine Ausstellung initiiert, die den Weg zur Deutschen Einheit von der Friedlichen Revolution im Herbst 1989 bis zur Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 nachzeichnen soll. Auf großformatigen Plakattafeln zeigen mehr als 150 Fotos, wie die Friedliche Revolution in der DDR die deutsche und internationale Politik beschäftigte.

In ganz Deutschland wird die Wanderausstellung gezeigt. Unterwegs sind dabei 3000 ­Exemplare der Ausstellung, die in 21 Sprachen übersetzt wurde. In Gotha ist die Schau im Foyer der Kreissparkasse zu sehen, wo sie am Montagnachmittag von dem Bundestagsabgeordneten Tankred Schipanski (CDU) und dem Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Christian Dietrich, feierlich eröffnet wurde. Die Ausstellung widmet sich der innerdeutschen Entwicklung sowie den diplomatischen Verhandlungen, die den Weg zur Wiedervereinigung im Einvernehmen mit den europäischen Nachbarn sowie den USA ermöglichte.

„Die Ausstellung ist ein Stück Geschichtsunterricht, deshalb ist sie gerade für die jüngere Generation besonders empfehlenswert“, erklärt Schipanski. Dem schließt sich der Landesbeauftragte des Freistaates Thüringen gerne an, denn schließlich soll die Schau die Schulen anregen, sich mit verschiedenen Projekten dem Thema „25 Jahre deutsche Einheit“ in Anlehnung an das Landesprogramm Demokratie, Toleranz, Weltoffenheit anzuschließen und auseinander zu setzen. Dem folgt die Gothaer Arnoldischule, die am Donnerstag in der Aula ihrer Schule ebenfalls diese Ausstellung zeigt.

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