Mit einer biographischen Performance endet am Samstag das einwöchige Kurzfestival des Jenaer Theaterhauses. “Das Leben ist ein schweres Spiel“ heißt das Stück, das sich mit den Selbstmorden von Heinrich von Kleist, Johannes R. Becher, Heiner Müller und Ulrike Meinhof beschäftigt. Die Inszenierung ist eine Koproduktion des Jenaer Theaterhauses und des Münchener Maximilians-Forums.

Jena. "Das Leben ist ein schweres Spiel" reiht sich in die Themenwoche sehr gut ein. An deutscher Pathetik mangelt es dem Stück nicht, dass erstmals 2011 im Münchener Maximilians-Forum aufgeführt wurde. Im Gegenteil, Pathetik ist Hauptbestandteil des Stückes, das sich mit den präzise geplanten und inszenierten Selbstmorden deutscher Künstler beschäftigt.