Kreis Gotha: Verein zur Förderung des Rettungsdienstes gegründet

Gütesicherung durch permanente Weiterbildung: Dieses Ziel hat sich der im Dezember des vergangenen Jahres gegründete Verein zur Förderung und Unterstützung der Qualität des Rettungsdienstes im Landkreis Gotha (ReTTop e.V.) gesetzt.

Im Kreis Gotha wurde jetzt ein Verein zur Förderung des Rettungsdienstes gegründet. Insgesamt 18 Mitglieder, darunter Notärzte, Rettungsassistenten und Mitarbeiter der Leistungserbringer, organisieren ehrenamtlich praxisorientierte Seminare. Archiv-Foto: Peter Michaelis

Im Kreis Gotha wurde jetzt ein Verein zur Förderung des Rettungsdienstes gegründet. Insgesamt 18 Mitglieder, darunter Notärzte, Rettungsassistenten und Mitarbeiter der Leistungserbringer, organisieren ehrenamtlich praxisorientierte Seminare. Archiv-Foto: Peter Michaelis

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Kreis Gotha. Insgesamt 18 Mitglieder, darunter Notärzte, Rettungsassistenten und Mitarbeiter der Leistungserbringer, organisieren ehrenamtlich praxisorientierte Seminare, um die Versorgung und die Abläufe zu optimieren. Andrea Lein, Amtsleiterin des Kreisgesundheitsamtes und selbst aktive Notärztin, sieht die Vereinsgründung als konsequenten Schritt nach vorne: "Wir hatten bislang in loser Reihenfolge verschiedene Fortbildungen für die Mitarbeiter der Leistungserbringer organisiert. Aufgrund der hohen Nachfrage und des Engagements der Beteiligten ist nun der richtige Zeitpunkt gekommen, diese Arbeit in einem professionellen Rahmen zu verstetigen", erklärt die stellvertretende Vereinsvorsitzende.

Auf Basis des Vereins können nun auch Fördermittel für Weiterbildungen akquiriert werden, was zuvor mangels organisatorischen Rahmens nicht möglich war. Parallel zu den Weiterbildungen soll der Verein auch als Plattform dienen, um möglichst viele Institutionen aus dem Bereich Rettungsdienst miteinander zu verknüpfen. Damit soll der Verein auch eine Anlaufstelle sein unabhängig von den Leistungserbringern. "Wir haben durch den Verein die Möglichkeit, auch mal Referenten zu holen, die Geld kosten", sagt Thomas Kukulenz, Schriftführer und zuständig für Öffentlichkeitsarbeit im Verein. Kukulenz ist selbst Rettungsassistent und Rettungsingenieur, im vergangenen Jahr kehrte er aus dem Rheinland in seine thüringische Heimat zurück. "Die Vereinsarbeit ist übergreifend, wir sehen uns in erster Linie dem Wohl der Patienten verpflichtet", sagt Andrea Lein.

Mit dem Verein sei zudem eine Organisationsform gefunden worden, wo jeder sei es - Notarzt, Rettungsassistent oder Pflegekraft seinen Platz gefunden hat. Mit den Schulungsangeboten soll den Rettungsassistenten Sicherheit gegeben werden, damit den Patienten umso schneller geholfen werden kann, so Kukulenz. Seit der Vereinsgründung, so Andrea Lein weiter, habe es schon mehrere Zusammenkünfte gegeben. Erst vor kurzem wurde ein sogenannter Stammtisch für Notärzte und Rettungsdienstler ins Leben gerufen, wo bestimmte Themen aufgenommen und diskutiert werden. Der Verein stellt dabei eine Plattform dar, um möglichst viele an der Rettung in Not geratener Menschen beteiligte Institutionen und Dritte miteinander zu verknüpfen.

Auf der Internetplattform www.ReTTop.de stellen sich die Vereinsmitglieder vor und koordinieren auch die einzelnen Termine. Interessenten und neue Mitstreiter sind jederzeit herzlich willkommen.

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