Zeulenroda. Das Zeulenrodaer Awo-Urgestein Herbert Müller hat sich angesichts der schweren Vorwürfe gegen den AJS-Chef mit einem offenen Brief an den Geschäftsführer Landesverbandes gewandt.

Herbert Müller, Zeulenrodaer Urgestein der Arbeiterwohlfahrt (Awo), hat in einem offenen Brief an den Geschäftsführer des Awo-Landesverbandes Thüringen gefordert, den Chef der Awo-Tochter AJS wegen der schweren Vorwürfe gegen ihn von seiner Aufgabe zu entbinden. Michael Hack habe in Thüringen „Awo-Gliederungen zerstört“ und „schwere Vergehen begangen“, schreibt Müller, der nach der Wende die Arbeiterwohlfahrt in Zeulenroda maßgeblich mit aufgebaut hat.