Erfurt: Grüne Hausnummer geht nach Marbach

Zum 22. Mal wurde am Freitag in Erfurt die "Grüne Hausnummer" vergeben. Es ist eine "14" und ging als Anerkennung für ökologisches Bauen an Katrin und Mario Nolte aus Marbach. Passender Rahmen zur Überreichung der Hausnummer war die Wanderausstellung "BauNatour", die seit Dienstag auf dem Anger über Bauen und Wohnen mit nachwachsenden Rohstoffen informierte.

"Grüne Hausnummer" verliehen: Sylvia Hoyer von der Stadtverwaltung und Steffen Dachsel von der Bürgerwerkstatt zeichneten Mario Nolte und seine nicht anwesende Frau Katrin aus Marbach aus. Foto: Lydia Werner

"Grüne Hausnummer" verliehen: Sylvia Hoyer von der Stadtverwaltung und Steffen Dachsel von der Bürgerwerkstatt zeichneten Mario Nolte und seine nicht anwesende Frau Katrin aus Marbach aus. Foto: Lydia Werner

Foto: zgt

Erfurt. Noltes verbauten nicht nur viel Holz, also einen nachwachsenden Rohstoff, in ihrem Haus. Sie besitzen auch ein ausgeklügeltes Heizsystem mit dem Holz befeuerten Luftheizofen, punkten mit viel Grün in den Außenanlagen und erfüllen auch die anderen Kriterien eines vorgegebenen Katalogs. Dass man sich auf dem Weg zur "Grünen Hausnummer" durch ein Antragsdickicht bewegen muss, schilderte der geehrte Hausherr und hofft, dass sich noch mehr Menschen für die Idee begeistern, die dahintersteckt, wenn der bürokratische Verlauf übersichtlicher wird. Steffen Dachsel von der Bürgerwerkstatt kündigte an, dass der Kriterienkatalog für öffentliche Gebäude gerade fertig geworden sei. Die können sich demnächst auch um eine "Grüne Hausnummer" bewerben. "Mit dem Pflanzen einer einheimischen Hecke ist es allerdings nicht getan, es werden Details bis zur Tapete unter die Lupe genommen", so Dachsel.

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