Gerstungen. Die Trinkwasserversorgung im Werratal ist eine sensible Sache, da der Kalibergbau dort viele Brunnen verdorben hat. Weil Trinkwassermengen perspektivisch abnehmen, will Gerstungen der Nachbargemeinde Werra-Suhl-Tal ans Leder oder besser: ans Wasser.

Das Streitpotenzial sei beachtlich, meinte Rechtsanwalt Alexander Reitinger vor dem Gerstunger Gemeinderat“. Der Streitwert wohl auch. Die Auseinandersetzung der Nachbargemeinden Gerstungen und Werra-Suhl-Tal über die unter dem negativen Einfluss des jahrzehntelangen Kalibergbaus gefährdete Trinkwasserversorgung ist seit dieser Woche neu angefacht.