Kromsdorf. Die Kultur- und Brauereigenossenschaft reagiert auf die Entscheidung des Gemeinderates, den Vertrag zur Schloss-Bewirtschaftung Ende 2024 auslaufen zu lassen.

Die Kündigung des Mietvertrages für Schloss-Gaststätte und Remise per Gemeinderats-Beschluss (unsere Zeitung berichtete) soll noch nicht der Schlusspunkt für die Arbeit der Kultur- und Brauereigenossenschaft Kromsdorf gewesen sein. Zumindest deren zurückgetretener Aufsichtsrats-Vorsitzender, Rechtsanwalt Peter Möller, gab sich auf Nachfrage kämpferisch: Er kündigte an, spätestens am Montag eine schriftliche Beschwerde gegen den Ratsbeschluss bei der Kommunalaufsicht des Weimarer Landes einzureichen, um dessen Unwirksamkeit zu erreichen. Nach seiner Auffassung sei die Vorlage zu Unrecht im nichtöffentlichen Teil der Sitzung behandelt worden – die Thüringer Kommunalordnung sehe dafür strenge Regeln vor.