Basketball: Jena zelebriert, Gotha zittert

Gotha/Jena  Basketball: Drittes Spiel im Playoff-Viertelfinale

Augen zu und durch: Jeramie Woods Foto: Sascha Fromm

Augen zu und durch: Jeramie Woods Foto: Sascha Fromm

Foto: zgt

Unterschiedlicher könnten die Ausgangspositionen für die beiden Thüringer Basketball-Zweitligisten nicht sein. Während Science City Jena nur noch einen Schritt vor dem Erreichen des Playoff-Halbfinales ist, stehen die Oettinger Rockets Gotha heute vor dem Aus.

„Es bringt nichts, ewig zu lamentieren – wir müssen diese Begegnung schleunigst auswerten, uns fokussieren und unsere gesamte Energie für das nächste Spiel bündeln“, sagte Head-Coach Chris Ensminger nach der zweiten Niederlage gegen die Hamburg Towers am vergangenen Sonntag. Damit liegen die Residenzstädter im Kampf um das Halbfinale mit 0:2 im Hintertreffen. Sollte auch heute in der „Blauen Hölle“ verloren werden, ist die Saison für die Rockets beendet.

Ganz anders sieht es beim Ligarivalen aus Jena aus. Die Mannschaft um Chef-Trainer Björn Harmsen hat mit dem 76:58-Sieg bei den Chemnitz 99ers einen 2:0-Vorsprung herausgespielt und kann nun heute ab 19.30 Uhr in der „Sparkassen-Arena“ den Deckel zumachen. Und daran glauben nicht nur die Jenaer Verantwortlichen sondern auch die zahlreichen Fans. Wenn es klappt könnte im Halbfinale die Gladiators aus Trier warten, die gegen die Kirchheim Knights ebenfalls und überraschend 2:0 in Führung liegen.