FC Carl Zeiss Jena: Trainer Dirk Kunert erwartet „ekligen Gegner“

Jena.  Das kommt auf den Thüringer Fußball-Regionalligisten am Sonnabend im Heimspiel gegen den FSV Luckenwalde zu. Die Begegnung im Vorabcheck:

Gegen Leipzig ferierten den Jenaer den bereits dritten Sieg in Folge. (Archiv)

Gegen Leipzig ferierten den Jenaer den bereits dritten Sieg in Folge. (Archiv)

Foto: Thomas Weigel

Die Ausgangslage: Nach drei Siegen in Folge hat sich der FC Carl Zeiss in die Spitzengruppe der Fußball-Regionalliga gekämpft, auch wenn nach den Startschwierigkeiten zum verlustpunktfreien Tabellenführer Viktoria Berlin immer noch ein gutes Stück fehlt. Zuletzt feierte die Jenaer Mannschaft von Trainer Dirk Kunert einen 2:0-Erfolg bei der bis dato noch ungeschlagenen BSG Chemie Leipzig. Aufsteiger FSV 63 Luckenwalde kam am Mittwoch zu einem 1:1 gegen den Berliner AK, feierte zuvor aber einen 2:1-Sieg bei Hertha BSC II. Überhaupt sind die Brandenburger ganz passabel in die Saison gestartet, belegen mit zehn Punkten, zwei weniger als der Vierte aus Jena, Tabellenrang acht.

Der Gegner: Als eher kleinerer Verein aus Brandenburg stiegen die Luckenwalder 2009 erstmals in die Oberliga auf. 2015 gelang dann zum ersten Mal der Sprung in die Regionalliga, der sie bis zum Abstieg 2018 drei Jahre lang angehörten. In der vergangenen Saison feierten die Brandenburger dann den Wiederaufstieg.

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Die letzten Duelle: Erst viermal trafen die Jenaer, jeweils in der Regionalliga Nordost auf Luckenwalde. Dabei hat der FCC eine blitzsaubere Bilanz. Vier Siege gelangen bei 10:0 Toren. Beim bisher letzten Aufeinandertreffen im April 2017, als Jena einen 3:0-Heimerfolg feierte, stand Dennis Slamar aus dem heutigen Kader in der Startformation.

Das sagt Jenas Trainer Dirk Kunert zur Partie: „Es wäre schön, wenn wir die englische Woche mit einem Heimsieg vergolden könnten. Aber Luckenwalde ist ein schwieriger Gegner, das wird nicht leicht. Nach den zwei Auswärtssiegen brauchen wir nicht glauben: Jetzt kommt ein Aufsteiger, die hauen wir eben Mal weg. Das ist ein ganz ekliger Gegner.“

Der Kader des FC Carl Zeiss: Trainer Dirk Kunert mangelt es einmal mehr in dieser Saison an Personal. Neben Matti Langer und Vasileios Dedidis, die schon beim 2:0 gegen Chemie Leipzig verletzt fehlten, gesellen sich noch Theodor Bergmann und Niklas Jahn, jeweils mit Infekt, zu jenen Spielern, die auf jeden Fall ausfallen. Fragezeichen stehen zudem hinter den Einsätzen von Maximilian Oesterhelweg (Muskelverhärtung) und Dennis Slamar (Infekt). „Es ist gerade eine schwierige Situation“, sagte Dirk Kunert zum Personal.

Die Zuschauer: Wie schon zuletzt in den Jenaer Regionalligaspielen dürfen nur 1256 Zuschauer ins Stadion. Damit haben erneut nur die Dauerkartenbesitzer des FC Carl Zeiss die Möglichkeit, die Begegnung live zu verfolgen. Die Tageskassen bleiben geschlossen.

Anstoß: 13.30 Uhr beginnt die Partie am Sonnabend im Ernst-Abbe-Sportfeld.

Fernsehen: Das MDR übertragt die Begegnung am Sonnabend ab 13.30 Uhr im Livestream über seine Internetseite.

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