"Goldener Spatz": Kino-Marathon mit Nasenbär Elvis

Das klingt nach einem Traumjob für viele Kinder: 18 Stunden lang sitzen die 23 Kinder-Juroren des Festivals "Goldener Spatz" in den kommenden Tagen im Kino und gucken Film.

Ob Elvis die Filme mag? Foto: Dieter Urban

Ob Elvis die Filme mag? Foto: Dieter Urban

Foto: zgt

Gera. Der Seh-Marathon hat für die zwölf Mädchen und elf Jungen am Sonntagnachmittag mit der feierlichen Eröffnung der 22. Festival-Auflage in Gera begonnen. Zunächst musste die Jury auf der Bühne schwören, bis zur Preisverleihung nichts zu verraten. Dabei waren auch die zehn Kinder, die in zwei weiteren Jurys die Preise für die besten Internetseiten und Online-Spiele vergeben.

Danach war die Weltpremiere des Streifens "Quatsch und die Nasenbärbande" zu sehen. Darin versuchen die drei bis fünf Jahre alten Helden, ihre Großeltern aus dem Altenheim zu befreien. Der mitspielende Nasenbär und Tiertrainerin Nicolle Müller sowie einige Schauspieler waren bei der Premiere dabei.

37 Wettbewerbsbeiträge gehen in sechs Kategorien in das Rennen um den "Goldenen Spatzen", darunter Minifilme bis vier Minuten Länge, Doku-Formate und abendfüllende Kino- und Fernsehproduktionen. Die Sieger sollen am Freitagnachmittag in Erfurt mit den Trophäen ausgezeichnet werden. Bis dahin sind 82 Veranstaltungen geplant. Mit "Rico, Oskar und die Tieferschatten" steht am Dienstag eine weitere Weltpremiere auf dem Programm. Regulär läuft der Film erst im Sommer in den Kinos an.

Bei der Sichtung der Filme ist die Kinderjury nicht allein im Saal: Alle Beiträge werden in Publikumsvorstellungen gezeigt. Bis zum Dienstag laden die Veranstalter nach Gera ein, danach geht es in Erfurt weiter. "In beiden Städten war die Kartennachfrage schon vor der Eröffnung sehr groß", sagt Katja Imhof-Staßny. Die Vorstellungen für Schulklassen mit jeweils etwa 1200 Kindern sind schon lange ausgebucht.

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