Jürgen Louis hat die Geschichte und Entwicklung der Thüringischen Landeszeitung (TLZ) näher betrachtet. Er hat für das 70. Jubiläum der TLZ im Jahr 2015 die Geschichte der Zeitung zusammengetragen, die von der Weimarer Republik bis hin zur deutschen Wiedervereinigung reicht.

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Hauptstadt Inside von Jörg Quoos, Chefredakteur der FUNKE Zentralredaktion

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Die TLZ ist heute die einzige Tageszeitung in den neuen Ländern, die eine so lange, auch wechselhafte Geschichte hat und dabei vor 1990 keine Parteizeitung der SED war. Bei ihrer Gründung im September 1945 – nur wenige Monate nach Ende des Zweiten Weltkrieges – waren die politischen und wirtschaftlichen Bedingungen zur Herausgabe einer Tageszeitung mit einem liberalen Profil in Thüringen alles andere als einfach.

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Die Geschichte der TLZ beginnt im September 1945 als Organ der Demokratischen Partei - wie sich die spätere Liberal-Demokratische Partei Deutschlands (LDP) bis Dezember 1945 in Thüringen nannte. Bereits seit dem Sommer 1945 bemühten sich die führenden Politiker der Demokratischen Partei bei der sowjetischen Besatzungsmacht um die Erteilung einer Lizenz zur Herausgabe einer Tageszeitung. Gedacht war dabei zunächst an einer Fortführung der in den Jahren der Weimarer Republik in Weimar erschienenen liberalen Tageszeitung „Allgemeine Thüringische Landeszeitung Deutschland“.

Tatsächlich erlaubte die sowjetische Militäradministration in Weimar die Veröffentlichung einer Sondernummer, die heute vor 70 Jahren am 24. September 1945 unter dem Titel „Thüringische Landeszeitung“ als Organ der Demokratischen Partei mit einer Auflage von 50.000 Exemplaren erschien.

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Der Demokratie verpflichtet

„Zum ersten Mal seit zwölf Jahren, nach harten Zeiten der Unterdrückung und der Knebelung der Gewissensfreiheit, nach fast sechsjährigem Krieg, erscheint heute wieder eine demokratische Zeitung für Thüringen.“ Mit diesen Worten begann am 24. September 1945 der erste Leitartikel der Thüringischen Landeszeitung und damit die nunmehr 70-jährige Geschichte dieser Zeitung. Weitere vier Ausgaben folgten am 4., 8. und 10. Oktober 1945.

Für ein regelmäßiges Erscheinen fehlte der TLZ zunächst die Genehmigung der Besatzungsmacht. Die endgültige Lizenz erteilte die sowjetische Militäradministration in Deutschland (SMAD) in Karlshorst Ende 1945 als Gegenleistung für den Rücktritt der des sowjetzonalen LDP-Vorsitzenden Waldemar Koch.

Dieser hatte sich mit seinen ablehnenden Stellungnahmen zur Schließung der Privatbanken und zur Durchführung der Bodenreform den Unmut der Besatzungsmacht auf sich gezogen. Die SMAD forderte daher den Rücktritt von Koch und bot für diesen Fall die sofortige Erteilung von Lizenzen für parteieigene Tageszeitungen der LDP in den Ländern der SBZ an. Waldemar Koch ließ sich auf den Handel ein und trat deshalb am 29. November 1945 zurück. Sein Nachfolger wurde in Berlin der frühere Reichsinnenminister Wilhelm Külz.

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50.000 Exemplare dürfen gedruckt werden

Wie von der Besatzungsmacht angeboten, konnte die TLZ daraufhin ab dem 12. Dezember 1945 dreimal wöchentlich mit einer Gesamtauflage von 50.000 Exemplaren erscheinen. Der LDP-Landesverband übertrug das Herausgaberecht für die Zeitung auf eine Gruppe von sieben Verlegern, die sich im Oktober 1945 zur Thüringischen Verlagsgenossenschaft zusammengeschlossen hatten.

Der bedeutendste und profilierteste Kopf unter den TLZ-Verlegern war der spätere Vorsitzende der thüringischen Landtagsfraktion Hermann Becker. Er sorgte bis zu seiner Verhaftung im Sommer 1948 dafür, dass die liberale Handschrift der Zeitung auch gegen den stetig wachsenden Druck von sowjetischer Besatzungsmacht und deutschen Kommunisten in den ersten Jahren immer deutlich erkennbar blieb.

Über den Erfolg einer Tageszeitung entschied in den ersten Nachkriegsjahren jedoch nicht so sehr die journalistische Qualität eines Blattes. Die Verbreitungsmöglichkeiten der einzelnen Zeitungen wurden durch die von der Besatzungsmacht vorgegebene Auflagehöhe und Erscheinungsfolge bestimmt. Vor dem Zusammenschluss von KPD und SPD waren zunächst sozialdemokratische Tageszeitungen Benachteiligungen in der Papierzuteilung ausgesetzt gewesen.

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Mit Papierkontingent Politik gemacht

Nach der Gründung der SED im April 1946 setzte die Besatzungsmacht nun der bürgerlichen Parteipresse verstärkt zu. Immer wieder verordnete die SMA eine Herabsetzung der lizenzierten Auflage der TLZ. Ende Mai 1947 erreichte sie mit nur noch 17.000 Exemplaren ihren niedrigsten Stand.

Zudem wurde der TLZ, die zunächst mit Ausgaben in Altenburg, Eisenach, Erfurt, Gera, Saalfeld und Weimar erschienen war, im Mai 1946 die weitere Herausgabe von Bezirksausgaben untersagt. Demgegenüber sicherten die Sowjets die Stellung der SED-Presse ab. Während die TLZ nach wie vor nur dreimal wöchentlich erscheinen durfte, konnte das „Thüringer Volk“, das Parteiorgan der SED, bei einer Gesamtauflage von 600.000 Exemplaren mit 24 Kopfblättern in Thüringen fünfmal wöchentlich veröffentlicht werden.

Erst fünf Jahre später, im Mai 1951, als die wesentlichen Entscheidungen über die Entwicklung des politischen Parteiensystems in Ostdeutschland längst gefallen waren, wurde auch der LDP die Genehmigung erteilt, ihre Zeitung fünfmal wöchentlich herausbringen zu dürfen. Ließen sich die von der sowjetischen Besatzungsmacht verordneten Beschränkungen der Auflagenhöhe, der Veröffentlichungsfolge und der Seitenzahl offiziell noch mit dem in der SBZ herrschenden Papiermangel begründen, so war das Verbot der Bezirksausgaben ausschließlich politisch motiviert, um der bürgerlichen Presse weiter zuzusetzen.

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Zeitungskästen und Lesegemeinschaften

Mit ihrer geringen Auflage konnte die TLZ die große Nachfrage ein Thüringen nach einer liberalen Tageszeitung nicht annähernd decken. Um den Mangel etwas einzuschränken, wurde den LDP-Parteimitgliedern empfohlen, Lesegemeinschaften zu bilden und die TLZ untereinander auszutauschen. Auch wurden die LDP-Ortsgruppen aufgefordert, Zeitungskästen an zentralen Stellen anzubringen und so der Öffentlichkeit die TLZ zugänglich zu machen. In Jena wurden beispielsweise 50 Zeitungen an den Litfaßsäulen der Stadt verklebt.

Trotz der ständigen Eingriffe scheuten die TLZ-Verantwortlichen in den Anfangsjahren nicht den Konflikt mit den Sowjets. Mit dem erzwungenen Austausch der verantwortlichen Zeitungsmacher wurde jedoch in der zweiten Jahreshälfte 1948 auch in der TLZ die Anpassung an die Vorgaben von Besatzungsmacht und SED durchgesetzt. Erich Gaenschalz, seit März 1946 Chefredakteur der TLZ, bemühte sich im Rahmen der von der Besatzungsmacht eng gezogenen journalistischen Grenzen der Zeitung auch in der Zeit der konfrontativen ideologischen Auseinandersetzungen im Sommer und Herbst 1948 ihr liberales Profil zu erhalten.

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Mit spitzer Feder wies Gaenschalz die immer stärker zunehmenden Angriffe der SED auf die Parteiführung der LDP, aber auch auf einfache Parteimitglieder der Liberaldemokraten zurück: „Wenn sich die SED das Maß aller Dinge hält, so ist das ihre eigene Angelegenheit, wir sind da anderer Ansicht“, schrieb Gaenschalz auf der Titelseite der TLZ am 11. August 1948. Und weiter führte er aus:

„Wir halten auch uns nicht für alleinseligmachend, sondern billigen dem anderen denselben guten Willen zu, der auch uns erfüllt. Es führen nun einmal viele Wege nach Rom. Wir verlangen aber auch, dass man uns nicht diffamiert, wenn wir unsere Meinung zu den schwebenden Fragen sagen, auch wenn diese Meinung der SED nicht genehm sein mag.“

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Chefredakteur fordert Entscheidungsfreiheit

Kurze Zeit später ergänzte der TLZ-Chefredakteur auf einer Arbeitstagung des LDP-Landesverbandes in Erfurt, dass die LDP in ihren politischen Forderungen bei der „Sicherung der Persönlichkeit und der Freiheit ihrer Entscheidung auch im Geistigen gegen jedweden politisch-weltanschaulichen Zwang, gegen jede dogmatische Vergewaltigung, gegen jeden Anspruch politischer oder weltanschaulicher Theorien auf Alleinherrschaft und Allgemeingültigkeit, mit einem Wort gegen jeden geistigen Monopolanspruch“ eintrete.

Die Zurückweisung des SED-Herrschaftsanspruchs musste beinahe zwangsläufig ein Einschreiten der sowjetischen Besatzungsmacht hervorrufen. Die Schwierigkeiten durch die SMA steigerten sich, in der zweiten Jahreshälfte 1948 entfernten die Sowjets schließlich Erich Gaenschalz aus seinem Amt. Die Ablösung ihres Chefredakteurs war der TLZ nicht einmal eine Meldung wert.

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Dem „Thüringer Volk“ ähnlich

Nach der Amtsenthebung von Gaenschalz büßte die TLZ vieles von ihrem ehedem liberalen Profil ein. Nicht wenige liberal-demokratische Mitglieder vertraten ab dem Sommer 1949 die Meinung, dass die TLZ in ihrer Art der Berichterstattung kaum mehr von dem SED-Organ „Thüringer Volk“ zu unterscheiden war. Fortan verkaufte sich die TLZ auch nicht mehr so leicht. Allein 1950 gingen der TLZ, die weitgehend im Abo vertrieben wurde, 6000 Abonnenten verloren.

Und dennoch: Die 70-jährige Geschichte der Thüringischen Landeszeitung ist eine einzigartige Erfolgsgeschichte in der deutschen Presselandschaft. Die Gründung der TLZ in den ersten Nachkriegsmonaten geschah unter schwierigsten politischen und wirtschaftlichen Bedingungen. Vom ersten Tag an gelang es der TLZ jedoch, eine treue Leserschaft zu gewinnen, die die Geschicke dieser Zeitung von der Zeit des sowjetischen Besatzungsregimes über die vier Jahrzehnte der DDR bis hin in das wieder vereinte Deutschland durch die wechselvolle Geschichte begleitet hat.

Bis zur Wende 1989 suchte die TLZ eine Nische. Um sich der ständigen Gängelung und Zensur – in den Anfangsjahren durch die sowjetische Besatzungsmacht und in späterer Zeit durch das ZK-Sekretariat für Agitation der SED beziehungsweise das staatliche Presseamt beim Vorsitzenden des Ministerrates der DDR – ein Stück weit zu entziehen, nahm vom ersten Tag ihres Erscheinens die als unverfänglich geltende Berichterstattung über die regionale Kulturlandschaft einen breiten Raum ein.

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Kulturjournalismus als Aushängeschild

So enthielt bereits die erste Ausgabe am 24. September 1945 eine ausführliche Würdigung des Wirkens von Professor Hans Wahl, Direktor des Goethe-Nationalmuseums und Leiter des Goethe- und Schiller-Archivs in Weimar, anlässlich seines 60. Geburtstags. Bis heute ist der Kulturjournalismus, sind die Theater- und Konzertberichte ein Aushängeschild der TLZ.

Seit dem Herbst 1989 ist die TLZ mit ihrer kritischen Berichterstattung auch wieder eine starke politische Stimme in der Medienlandschaft Thüringens. Mit ihren neun Lokalausgaben in Eisenach, Gotha, Erfurt, Weimar, Jena, Gera, Bad Langensalza, Mühlhausen und im Eichsfeld knüpft sie erfolgreich an die Zeit ihrer Gründung an. 70 Jahre TLZ – und im Interesse ihrer treuen Leserschaft und der Meinungsvielfalt in Thüringen hoffentlich noch viele weitere Jahrzehnte mehr.

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Jürgen Louis promovierte 1996 an der Friedrich-Schiller-Universität Jena mit einer Arbeit über die LDP Thüringens. Seine Doktorarbeit wurde im selben Jahr mit dem Förderpreis des Präsidenten des Thüringer Landtags für Arbeiten zum Parlamentarismus und 1997 mit dem Promotionspreis der FSU Jena ausgezeichnet. Seit 2004 ist er Bürgermeister in Rheinhausen in Baden-Württemberg. Er ist ein profunder Kenner der TLZ-Geschichte.

Zur Sache: schwieriger Start 1945

Der Beginn der Thüringischen Landeszeitung vor 70 Jahren ist eng verbunden mit der Gründung der Demokratischen Partei, die später zur Liberaldemokratischen Partei wird. Der Start war schwierig:

  • 9. Juli 1945: In Weimar gründet sich die Demokratische Partei unter dem Vorsitz von Leonhard Moog und Alphons Gaertner.
  • 29. Juli 1945: Auf ihrer ersten Landesausschusssitzung konstituiert sich die Demokratische Partei zum Landesverband Thüringen der LDP.
  • 24. September 1945: Die Thüringische Landeszeitung erscheint erstmalig mit einer Sondergenehmigung der sowjetischen Militäradministration in Thüringen (SmaTh) als Organ der Demokratischen Partei. Vier weitere Sonderausgaben der TLZ folgen am 29. September, 4., 8. und 10. Oktober.
  • 29. November 1945: Waldemar Koch, der sowjetzonale LDP-Vorsitzende der LDP tritt in Berlin auf Druck der sowjetischen Militäradministration in Deutschland (SMAD) zurück. Als Ausgleich erhält die LDP die Lizenz zur Herausgabe von Landeszeitungen, darunter die Lizenz für die TLZ.
  • 2. Dezember 1945: Die Demokratische Partei nimmt auch in Thüringen den Namen LDP an.
  • 12. Dezember 1945: Die TLZ erscheint als Organ des LDP-Landesverbandes Thüringen regelmäßig dreimal wöchentlich.

Im Wortlaut: „Die LDP ist nicht die SED“

Die Situation war bedrohlich im Sommer 1948: Am 23. Juli war TLZ-Gründer und LDP-Politiker Hermann Becker von der NKWD verhaftet worden. Das schüchtert viele LDP-Mitgleider ein. Wie die TLZ die massiven Auseinandersetzungen jener Tage bewertet, zeigt sich im Leitartikel vom 11. August 1948, den Chefredakteur Erich Gaenschalz schrieb:

„Die LDP ist nicht die SED. Man mag ob dieser banalen Feststellung staunen. Und doch scheint sie notwendig zu sein. Notwendig angesichts der zahlreichen ‚Ermahnungen‘ und Anschuldigungen oder wie man diese – gelinde gesagt – Meinungsäußerungen bezeichnen mag, die in letzter Zeit aus dem Schoß der SED von ihren Vertretern der verschiedensten Größenordnungen gegen die LDP gerichtet wurden.

Weshalb hat man sich denn so redlich bemüht, der LDP etwas am Zeuge zu flicken? (. . .) Weil sie eine eigene Meinung von den Dingen und Vorgängen hat und diese Meinung auch aussprach. Weil sie sich nicht ins Schlepptau nehmen ließ und eilfertig den Manifestationen der SED Lob und Beifall zollte.

Weil sie – und das ist der springende Punkt – alle Ansprüche auf alleinseligmachende Doktrinen und Dogmen ablehnt. Eben weil sie eine Partei eigener Prägung, eigener Individualität ist. Weil sie also nicht die SED ist. Das müsste auch die SED wissen und –anerkennen, wenn anders sie eine demokratische Partei ist. (. . .)

Wenn sich die SED für das Maß aller Dinge hält, so ist da ihre eigene Angelegenheit, wir sind da anderer Ansicht. Wir halten auch uns nicht für alleinseligmachend, sondern billigen dem anderen denselben guten Willen zu, der auch uns erfüllt. Es führen nun einmal viele Wege nach Rom. Wir verlangen aber auch, dass man uns nicht diffamiert, wenn wir unsere Meinung zu den schwebenden Fragen sagen, auch wenn diese Meinung der SED nicht genehm sein mag.

Im Messen der Kräfte, in der fruchtbaren Auseinandersetzung der einzelnen Parteien, ihrer Ideologien und Forderungen erfüllt sich das Wesen der Demokratie. Nicht anders. Was darüber ist, das ist nicht mehr demokratisch. ‘Der echte Ring vermutlich ging verloren‘, sagt Lessing in seinem berühmten Gleichnis. Das gilt nicht nur von den Religionen und Konfessionen, sondern erst recht von den Parteien. Wenn aber schon eine Partei glaubt, dass sie den Ring besitzt, so muss sie allerdings zumindest mit der Möglichkeit rechnen, dass auch die andere den echten Ring ihr eigen nennt. Das ist nicht nur liberal, sondern – logisch.“

Erich Gaenschalz war von 1946 bis Dezember 1948 Chefredakteur der Thüringischen Landeszeitung.