Weimar. Zarte Lettern unter schwerem Gewicht: Das Weimarer druckgrafische Museum Pavillon-Presse hat Corona-bedingt noch immer geschlossen. Man hofft auf bessere Zeiten im Herbst.

Schon am Eingang riecht es nach Farbe. Es ist nicht jener würzige Duft, der Einwohner der Gutenberg-Galaxis sinnlich stimuliert, sondern: „Wir haben die Maler im Haus“, klärt prompt Ralf Herrmann auf. „Die Schließzeit nutzen wir zur Renovierung.“ Weimar, Scherfgasse 5: Ortstermin in den ehedem heiligen Hallen der Schwarzen Kunst, hier wurde vor rund 170 Jahren die erste Zeitung gedruckt. Daran erinnert heute das Druckgrafische Museum Pavillon-Presse.